Kurztrip: Toyama und Gifu

Dieses Jahr sollte mein Sommerurlaub etwas guenstiger Ausfallen als letztes Jahr, als wir auf Miyakojima waren.
Dennoch wollten wir ein kleines bisschen raus aus Tokyo.
Angeboten hat sich dafuer eine kleine Zwitagestour mit dem Reisebus inklusive einer Uebernachtung in einem Ryoukan mit Onsen.
Meine Freundin hat sich direkt um alles Organistorische gekuemmert.

Montag morgen ging es dann schon gegen 6 Uhr mit dem Bus los.
Es sollte an diesem Tag als erstes an die gegenueberligenede Kueste Japans gehen und nach guten 4 Stunden fahrt sind wir auch schon am ersten Punkt angekommen.
Leider bei stroemendem Regen, wobei wir mit schlimmerem gerechnet haben, da wir direkt mit dem Taifun "mitgefahren" sind.
Mit einem kleinen Mienenzug ging es ca eine Stunde lang einen Gebirgspfad samt Tunnels nach oben.
Eigentlich sollte man wunderbar gruenes Gewaesser zu sehen bekommen, aber dank Taifun gab es eine braune, wild reissende Suppe, was trotzdem nicht weniger faszinierend war.
Leider waren die Aktivitaeten oben auch dank des Taifuns sehr begrenzt, sodass wir ein bisschen gegessen haben und dann auf den Zug ins Tal gewartet haben.

Anschliessend ging es schon ins Hotel wo wir uns auf das Abendessen vorbereiten durften.
Bevor wir aber uns um den Bauch gekuemmert haben, wollten wir uns ein wenig aufwaermen.
Im Ryokan gab es 3 Onsen; einmal im Hotel selbst jeweils getrennt fuer Maennlein und Weiblein, dann noch ein gemischter natuerlicher Onsen der ca 7 Minuten quasi "im Wald" war und etwas weiter noch ein Frauen only Onsen.
Mit der Fruendin hab ich mich dann erst in den natuerlichen Mix-Onsen begeben.
Wir hatten sogar das Glueck, dass wir ihn komplett fuer uns hatten.

Danach ging es erstmal zum Abendessen.
Es war nichts Besonderes, aber wenn man den guenstigen Preis der Reise in Betracht zieht ging alles total in Ordnung.


Nachdem der Bauch befriedigt war, bot sich eine weitere Runde Onsen an und auch diesmal waren wir alleine.
Wharscheinlich wollte keiner den spaerlich beleuchteten Pfad bie Dunkelheit laufen, da auch vor Baeren gewarnt wurde.
So konnten wir nochmal eine ganze Weile im heissen Wasser entspannen.
Zum Abschluss ging es dann noch in das Bad im Hotel selbst und der erste Tag war damit auch schon fast gelaufen.

Tag zwei begann mit dem Fruehstueck, einem wunderbaren Bueffet.
Frisch gestaerkt fuer den Tag ging es nach dem Auschecken auch direkt wieder in den Bus.
Zwei Stationen in Gifu sollten angefahren werden.
Als erstes Shirakawa, ein Dorf in traditioneller Bauweise, das  mittlerweile zum UNESCO Welterbe gehoert.
Dort konnte man einige Haeuser gegen ein kleines Entgeld besichtigen.
Was mich dort am meisten begeistert hat war, dass trotz der Aussentemperaturen die Haeuser recht kuehl waren. Die alten Bauweisen sind also nicht ganz verkehrt gewesen.

Stopp Nummer Zwei war Hida Takayama, auch eine Stadt, die ein bisschen im klassischen Stil gehalten ist, allerdinsg schon moderner als Shirakawa.
Dort haben wir uns ein kleines bisschen zu Essen gegoennt.
An diesem Tag hatten wir wirklich wunderbares Wetter, wie es meistens ist wenn ein Taifun sich verzogen hat.

Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit der Heimreise im Bus.
Hier gibts es wieder ein paar Bilder.

Insgesamt war ich positiv von dieser Bustour ueberrascht.
Der Bus war nagelneu und bequem, wir hatten den gesamten Bus fuer nur 15 Teilnehmer, alle Leute waren normal und haben sich anstaendig verhalten.
Das Hotel und vor allem der Onsen waren sehr toll.
Einzige "Negativpunkte" waren die recht kurzen Stopps, aber das ist nunmal die Essenz einer Bustour.

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